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SchülerInnen und Eltern brauchen Perspektiven und keine höheren Strafen


Die Schulpflicht muss im Interesse der SchülerInnen uneingeschränkt erfüllt werden. Motivation und begleitende Unterstützung der SchülerInnen und Eltern durch Schule, Schulsozialarbeit und Jugendwohlfahrt können wesentlich mehr bewirken, als höhere Strafen.

  



Das Bildungsangebot muss den SchülerInnen nutzen. Ein angenehmes Schulklima und gute pädagogische Arbeit motivieren zum lebenslangen Lernen. Wer gesteckte Ziele erreicht und reelle Chancen für die Anwendung der erworbenen Kompetenzen, z.B. im späteren Berufsleben sieht, geht auch gerne zur Schule.

  

Der Vorstand des Österreichischen Verbandes der Elternvereine an öffentlichen Pflichtschulen setzt auf Motivation sowie Verbesserung und Konkretisierung der im Schulunterrichtsgesetz festgeschriebenen Beratung zwischen Lehrern und Erziehungsberechtigten (SchUG § 62) und partnerschaftlich erarbeitete Vereinbarungen.

  

Verbandsvorsitzender Christian Morawek: „Verbindliche Gespräche zwischen SchülerIn, LehrerIn und Eltern sind ein wichtiges und zielführendes Rückmeldeinstrument und müssen daher auch in Krisensituationen verpflichtend stattfinden."

  

„Das Lernen fürs Leben muss in allen Klassenzimmern stattfinden. Alle Kinder haben das Recht auf Bildung, auch dann wenn ihre Eltern dieses Recht nicht voll ausschöpfen konnten."

  

„Die Schulsozialarbeit muss flächendeckend ausgebaut werden und in Zusammenarbeit mit Schulbehörden, Schulpsychologie und Jugendwohlfahrt aufsuchend eingreifen, um mit den Betroffenen den Teufelskreis aus Schulpflichtverletzungen, Schulverweigerung und Schulabsentismus

zu durchbrechen. Strafen müssen auch weiterhin das letzte Mittel bleiben."

  

Elternverbände sowie regionale wie lokale Elternvertretungen einbeziehen

Christian Morawek verlangt ferner, dass nicht nur die Vernetzung der Behörden optimiert wird, sondern auch die Elternvertretung sowohl auf Bundes- und Landesebene, aber vor allem in den Schulpartnergremien an den Schulen bei der Entwicklung wirksamer Programme zur Eindämmung von Schulpflichtverletzungen und zur Verbesserung der Bildungsmotivation beteiligt werden.

  

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