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e-Learning istwichtiger Bestandteil der Schule

  

Die Anzahl der Zugänge pro Haushalt zum Internet steigt, die flächendeckende Anwendung im Unterricht scheitert aber oft am Vorhandensein der technischen Einrichtungen. Geeignete Lernplattformen entstehen nur zögerlich und überwiegend an Schulen mit EDV-Schwerpunkt.

  

Verbandsvorsitzender Christian Morawek: „e-Learning ist wichtiger Bestandteil der Schule, sollte aber stets altersadäquat, entsprechend dem Stand der Wissenschaft eingesetzt werden. Basiskompetenzen in den Lernfeldern Lesen und Schreiben sowie Mathematik sollen weiterhin mit Hilfe von Lehrbüchern, im Rahmen der Mensch: Mensch - Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden erworben werden."

  



e-Learning mussmehr Platz in der LehrerInnenaus- und weiterbildung finden.

Der Vorstand des Österreichischen Verbandes der Elternvereine an öffentlichen Pflichtschulen verlangt, dass e-Learning weit mehr als bisher in die Kurrikula und die Praxis der Grundausbildung der PädagogInnen einfließen muss.

  

Christian Morawek: „Die Fortbildungsangebote für die bereits im Unterricht eingesetzten PädagogInnen müssen forciert und attraktiver werden. Die Erstellung eines umfassenden Angebotes und die Teilnahme an Seminaren und Übungen müssen sowohl für die Pädagogischen Hochschulen, als auch für LehrerInnen verpflichtend sein."

  

Schulmöbel und Bildschirmarbeitsplätze auf ergonomische Eignung prüfen.  

Christian Morawek: „Die Eignung der Schulmöbel und Bildschirmarbeitsplätze ist hinsichtlich der ergonomischen Eignung zu prüfen. Die einschlägigen Kriterien des ArbeitnehmerInnen-Schutzes sind bei der Gestaltung der SchülerInnen- und LehrerInnenarbeitsplätze zu beachten."

  

Der Vorstand des Österreichischen Verbandes der Elternvereine an öffentlichen Pflichtschulen regt daher an, in Kooperation mit der AUVA die Einrichtung einiger Schulen hinsichtlich der o.a. Qualitätskriterien überprüfen zu lassen und das Ergebnis als Basis für künftige Ausstattungen bzw. Neuanschaffungen zu verwenden.

  

Verträglichkeit mit Schulgeldfreiheit prüfen

Die Elternvertretung verlangt, dass vor Einführung von e-Learning an einer Schule Eltern sowie Elternvertretung, SchülerInnen und Schulpartnergremien umfassend über Pläne und Zielsetzungen informiert und eingebunden werden müssen. Vor allem ist die Verträglichkeit mit der gesetzlich garantierten Schulgeldfreiheit (SchOG § 5 und Pflichtschulerhaltungsgrundsatzgesetz § 14) und für alle Familien leistbaren Schulnebenkosten zu prüfen und zu berücksichtigen.

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