Home
Übersicht


 <hr>

  

  

Im Frühjahr 2015 jährte sich zum 55. Mal die Gründung des Österreichischen Verbandes der Elternvereine an den öffentlichen Pflichtschulen.

 


  

 <hr>

  

 

Am 30. Mai 2015 tagte im JUFA-Hotel Wien-City

die 45. Vollversammlung des Pflichtschulverbandes unter dem Motto:

  

"55 Jahre Österreichischer Verband der Elternvereine - 95 Jahre Elternvereine in Österreich".

 

Christian Morawek (W) wurde wiedergewählt,

seine StellvertreterInnen sind

Christine Friedrich-Stiglmayr (NÖ),

Evelyne Kommeter (Ktn.)

und Kurt Süss (OÖ). 

  



Bis 2020 soll, mit Unterstützung des Verbandsvorstandes, an jeder Schule ein aktiver Elternverein, in enger Kooperation mit den auf gesetzlicher Basis gewählten KlassenelternvertreterInnen, tätig sein. 

  

Die Delegierten zur Vollversammlung wollen, dass Schulbücher bleiben, e-Learning soll den Unterricht wirkungsvoll bereichern, darf aber keinesfalls die Schulnebenkosten der Familien erhöhen, die gesetzlichen Aufträge an Klassen- und Schulforen müssen uneingeschränkt umgesetzt und die gesetzesbasierten Beteiligungsmöglichkeiten der Schulpartner ausgebaut werden.

  

Vorstandsvorsitzender Christian Morawek: "Der große Schulreformer Otto Glöckel hat bereits 1919 das Zusammenwirken von Elternhaus und Schule als  unerlässlich bezeichnet und die Gründung von Elternvereinen und Elternräten in einem Erlass angeregt. Vor 95 Jahren, im Schuljahr 1919/20 wurden in Österreich die ersten Elternvereine gegründet, aber erst 1986 (!) wzrden Klassen- und Schulforum, sowie KlassenelternvertreterInnen im Schulunterrichtsgesetz verankert." 

  

Und weiter: "Versteckte Schulkosten müssen endlich aus den Schulen verbannt werden, gesetzlich erlaubte Elternbeiträge bundeseinheitlich leistbar gestaltet und sozial gestaffelt werden, Stütz- und Förderkurse müssen bedarfsorientiert, aber kostenlos angeboten werden. Beihilfen müssen der Inflation angepasst und ausgeweitet werden. Die steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten muss erweitert werden, mehr Schulzozialarbeit soll die Bemühungen der Schulen ergänzen, schulerhaltende Gemeinden müssen den Vorsitzenden der Elternvereine einen Sitz im Schulausschuss einräumen. Ganztägige Angebote müssen ausgebaut und auf Basis flächendeckend gültiger, gesetzlicher Mindeststandards umgesetzt werden."

  

Die "Inklusive Schule", wie sie in der von Österreich ratifizierten "UN-Konvention für Menschen mit Behinderung" vorgesehen ist, muss unter Einbeziehung aller SchulpartnerInnen und Bereitstellung der dafür erforderlichen Resourcen, flächendeckend umgesetzt werden.

  

Im Anschluss an die Vollversammlung sprach der Verhaltenspädagoge, Elternbildner, Autor und LehrerInnenbildner sowie Gründer und pädagogischer Leiter des Vereins "Kiddy Coach für Familienberatung" Gerhard Spitzer zum Thema:"Entspannt Erziehen - geht das?". 

Übersicht

© 2005 Österreichischer Verband der Elternvereine an öffentlichen Pflichtschulen
1080 Wien, Strozzigasse 2/4/421, Tel: (+431) 53120-3112, ZVR: 023467217